In der Überschrift steht es schon: SCHNELL. Dieses Curry ist unser „Notfallessen“, wenn wir spät von der Arbeit heimkommen und eigentlich keine Lust mehr haben zu kochen, aber was Gesundes essen möchten, das auch noch glücklich macht 😉 Die Zubereitung dauert wirklich nur 10-15 Minuten und auf dem Tisch steht ein dampfendes Curry – Comfort Food Deluxe.

Weil wir faul sind und es schnell gehen soll, packen wir die ungeschälte Knoblauchzehe und das ungeschälte Stück Ingwer einfach in die Knoblauchpresse – geht schneller als schneiden oder hacken und die Finger stinken nicht. Das war die beste Investition in unserer Küche 😉

Ich zähle hier unter Zutaten das auf, was wir gerade im Kühlschrank hatten. Variiert einfach nach eurer Lust und Laune. Ich bin ja ein Fan von Kartoffeln in Currys, dann braucht man keinen Reis als Beilage und das Curry wird durch die Kartoffelstärke von selbst cremig. Die Kartoffeln sollten aber schon vorgekocht sein oder als erstes, gewürfelt mit etwas Wasser in der Pfanne gegart werden. Wenn ihr Gemüse und Kartoffeln gleichzeitig hineingebt, sind entweder die Kartoffeln noch hart oder das Gemüse matschig.

Diese Version hier ist ohne Kartoffeln – es soll ja schnell gehen. Also legen wir los!

Das Sketchnote-Rezept zum Erdnuss-Curry

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Erdnuss-Curry: Die Zutaten (für 2 Personen)

  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 mittelgroße Zucchini
  • 1 kleine gelbe Paprika
  • 1 kleine rote Paprika
  • 3 Frühlingszwieberln
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • daumengroßes Stück Ingwer
  • 2 Handvoll Broccoli-Röschen
  • 2-3 große EL Erdnussbutter
  • Bockshornklee, Paprika, Koriander (gemahlen)
  • Kreuzkümmel/Cumin (ganz)
  • Thai-Basilikum

Erdnuss-Curry: Die Zubereitung

  1. Paprika + Zucchini in Stücke schneiden
  2. Broccoli in Röschen schneiden
  3. Knoblauchzehe und Ingwer pressen, Frühlingszwiebel hacken
  4. Knoblauch + Ingwer mit den den Gewürzen zusammen in etwas Öl KURZ anbraten bis die Küche duftet
  5. Gemüse dazugeben und mitbraten (auf hoher Stufe kurz scharf anbraten)
  6. Mit Kokosmilch alles ablöschen
  7. Erdnussbutter in die Kokos-Gemüsemasse geben und unter Rühren bei mittlerer Temperatur auflösen
  8. Mit Salz + Pfeffer (wer will mit Chilli) abschmecken
  9. Thai-Basilikum Blätter erst beim Servieren darüber streuen –> werden schnell braun bei Hitze! Kann man auch weglassen, aber das Thai-Basilikum verleiht dem ganzen einen einzigartigen Geschmack. Das Gewürz gibt es als frische Pflanze im Topf mittlerwiele in vielen Supermärkten (Edeka oder Rewe z.B.)

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Erdnuss-Curry: Variationen und Kombi-Ideen

  • Wildreis oder anderer Reis als Beilage
  • 1 gewürfelte Kartoffel in das Curry geben (sollte vorgekocht sein!)
  • mit 1-2 TL Currypaste arbeiten (statt mit Erdnussbutter)
  • Gemüsesorten durch andere ersetzen (Aubergine, Blumenkohl, Rosenkohl …)
  • Mit gebratenem Tempeh oder Tofu servieren